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Viel Mittelalter unter neuem Namen

Organisatoren des Apenburger Burgspektakels geben erste Einblicke / Weitere Helfer willkommen

Unter dem neuen Namen Apenburger Burgspektakel wird es am 3./4. September rund um die Alte Burg wieder mittelalterlich. Erste Details, was die Gäste erwartet, haben die Organisatoren jetzt preisgegeben.

Von Walter Mogk

21 Auflagen hat das Apenburger Burgfest erlebt, ehe in den vergangenen Jahren zunächst die Terminkollision mit dem Gardelegener Hansefest, dann die Corona-Pandemie und schließlich der Rückzug von Cheforganisator Andreas Schwieger mit seiner Gesellschaft Siegel von Apenburg für das Aus sorgte. Doch mittelalterlich soll es am ersten Septemberwochenende rund um die Alte Burg trotzdem zugehen. Unter neuer Regie und mit neuem Namen.

„Apenburger Burgspektakel“ lautet der Titel des Festes, das am 3./4. September wieder zahlreiche Besucher anlocken soll. „Wir haben uns dafür entschieden, um uns von den bisherigen Burgfesten abzugrenzen“, heißt es von den Organisatoren. Ansonsten soll aber weitgehend alles so ablaufen wie immer – mit viel Mittelalter, Ritterspielen für die Kinder und einer Theaterpremiere.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, war von Andreas Rackwitz, bei dem alle Fäden zusammenlaufen, zu erfahren. Allerdings können die Organisatoren nach wie vor weitere Helfer aus Apenburg und Umgebung gebrauchen. „Sei es als Aufbauhelfer, Plakatverteiler, Betreuer an den Stationen oder im Kassierer-Team“, appelliert die Burgspektakel-Mannschaft an die Bevölkerung, den Neuanfang zu unterstützen.

War der Eintritt zum „Kleine Ritter-Fest“ im vergangenen Jahr noch frei, so wird diesmal für jeden Besucher „über Schwertmaß“ ein kleiner Obolus verlangt. „Um die nun mal doch anfallenden Kosten deckeln zu können und einen finanziellen Rückhalt für weitere Veranstaltungen zu haben“, lautet die Begründung. Und noch eine Änderung wird es geben: Auch der Burgweg soll in das Festgelände mit einbezogen werden.

Überraschung
für den ersten Abend

Was die Verpflichtung verschiedener Akteure angeht, die das Fest erst zu einem Historienspektakel machen, so waren die neuen Organisatoren offenbar sehr erfolgreich. „Es werden mehrere Mittelaltergruppen mit ihren Lagern erwartet, und diverse Händler bieten ihre Waren feil“, kündigten sie bereits jetzt an. Es werde auch wieder „Handgemachtes auf die Ohren“ geben. Musikalisch sollen die Besucher ebenfalls ins Mittelalter entführt werden.

Für den ersten Abend bereitet das Burgspektakel-Team eine besondere Überraschung für die Besucher vor. Welche das sein wird, wollen Andreas Rackwitz und seine Mitstreiter allerdings jetzt noch nicht verraten. Nur so viel: Es soll ein gelungener Höhepunkt für Alt und Jung gleichermaßen werden. „Der allerdings nicht zu spät endet, damit unsere Jüngsten für die Kinderritterspiele am Sonntag fit sind“, betonte das Organisationskomitee.

Theatergruppe probt
neues Historienstück

Was die Verpflegung der Besucher auf dem Festgelände angeht, die bei den Burgfesten streng mittelalterlich ausgelegt war, setzen die neuen Veranstalter auf eine Mischung. „,Alles in Gärung' ist genauso vertreten wie unser Lindenwirt, von Grill und Spieß gibt es die leckersten Sachen. Aber auch Liebhaber fleischloser Kost werden fündig. Eis und andere Leckereien runden das Angebot ab“, heißt es in der Ankündigung.

Und was ist mit dem Theaterstück, das sonst immer aufgeführt wurde und ein mittelalterliches Thema in den Mittelpunkt stellte? Auch das soll es wieder geben. Nachdem die „Nudelholzpiraten“ im vergangenen Jahr auf große Fahrt gingen, probt die Laienschauspielergruppe derzeit bereits für ihren neuen Auftritt. Bei dem Stück, das extra für die Apenburger Burg geschrieben wurde, wird es zwar sehr historisch zugehen, aber auch die Lachmuskeln dürften wieder strapaziert werden.