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Humanas feiert Geburtstag

Vor Zehn Jahren wurde der Seniorenwohnpark in Tangermünde eingeweiht

In Tangermünde wurde das zehnjährige Bestehen des Humanas-Wohnparks gefeiert. Für die Förderschule der Stadt gab es ein Geschenk.

Von Rudi-Michael Wienecke

Im Spätsommer 2019 wurde im Tangermünder Humanas-Wohnpark letztmalig groß gefeiert, dann legte Corona das Leben lahm. Nach den Lockerungen gab es nun wieder eine Party, weil die Seniorenwohnanlage zehn Jahre alt wurde.

„Nach fast drei Jahren haben wir einfach alle, auch unsere Kooperationsbeteiligten und Menschen, zu denen man bisher nur telefonisch Kontakt hatte, wieder zusammen. Für unser Team ist es das erste große Fest seit langem“, freute sich Pflegedienstleiterin Anke Warsawski, die 2013 als Pflegefachkraft in der Tangermünder Einrichtung begann. Sie und ihr 31-köpfiges Team begrüßten viele Gäste auf dem festlich geschmückten Gelände an der Jägerstraße.

Pyrdok lobt Mut

Ina Kadlubietz und Jörg Biastoch von der Geschäftsleitung hatten eine Sitzecke als Geschenk mitgebracht. Jürgen Pyrdok, Bürgermeister der Stadt, zieht noch heute den Hut vor dem Geschäftsmann Biastoch: „Ich schätze vor allem den unternehmerischen Mut, dass dieses Projekt damals so realisiert wurde“, sagte er. Das Projekt in der Kaiserstadt war für das damals noch junge Unternehmen Humanas nämlich mit einer vergleichsweise hohen Investition verbunden. Der Wohnpark wurde Standort Nummer zwei. Der erste der Art öffnete 2009 in Meisdorf in der Börde. Für Unterhaltung zum Jubiläum sorgten die Tangermünder Karnevalisten und der Schülerclub des Shalomhauses.

Außerdem überreichte das Team einen Scheck über 320 Euro an die Förderschüler Tangermündes. Diese legten im Rahmen der Aktion „Läuft bei Humanas“ per Fahrrad 320 Kilometer zurück, welche dann in Euro umgewandelt wurden.

Eröffnet wurde der Wohnpark im Februar 2012. Die Mitarbeiter bieten neben der Versorgung der aktuell 60 Bewohnerinnen und Bewohner, eine ambulante Betreuung im Ort sowie Tagesbetreuung und Intensivpflege an. Die Anlage besteht aus 28 Einzimmerwohnungen und 27 Zweiraumwohnungen.

Auffällig ist die wabenförmige Bauweise als Alternative zu einem klassischen Pflegeheim. In diesem Komplex leben noch drei Personen, die zur Eröffnung oder kurze Zeit später eingezogen waren. Unternehmens-Pressesprecher Fabian Biastoch nennt den 62-jährigen Frank Schmittke, die 88-jährige Eva-Maria Bodenstein und Ruth Klapperstück, die 87 Jahre alt ist. In den Zweiraumwohnungen des Wohnparks sind noch gut ein Drittel „Erstbezügler“.