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Per Losglück in die USA

Junge Dambeckerin nimmt an einem zweiwöchigen Schüleraustausch teil

Damit hat eine Schülerin aus Dambeck nicht gerechnet: Sie hat das große Los gezogen und darf zum Schüleraustausch in die USA.

Von Jörg Schulze

Matilda Wernstedt liebt Sprachen. Schon in knapp drei Monaten wird die Schülerin der Jeetzeschule Salzwedel im Rahmen einer zweiwöchigen Reise in die USA reichlich Gelegenheit haben, ihre Kenntnisse anzuwenden und zu erweitern.

Alles begann mit einem schlichten Anmeldeformular für ein zweiwöchiges Kurzprogramm der Schüleraustauschorganisation „Youth For Understanding“. Gemeinsam mit einigen anderen Mitschülern füllte die Dambeckerin das Schriftstück aus, ohne sich dabei große Chancen auf einen der 15 begehrten Plätze auszurechnen.

Doch kurz vor dem Ende ihres neunten Schuljahres fand sich die im Stillen erhoffte Nachricht im Postkasten: Die junge Altmärkerin gehört zu den glücklichen Gewinnern aus Sachsen-Anhalt und München, die über den großen Teich fliegen werden.

„Zuerst konnte ich es nicht glauben, jetzt freue ich mich riesig“, versicherte Matilda.

Einen Grund für die Annahme ihrer Bewerbung sieht Matilda in ihrer Begeisterung für Sprachen. Ausschlaggebend könnte jedoch auch ihr Wunsch nach einem ehrenamtlichen Engagement gewesen sein. Schließlich steht auf dem Reiseplan der Jugendlichen nicht nur gemeinsames Sightseeing, Freizeit und ein begleiteter Englisch-Sprachkurs, sondern auch das Engagement vor Ort in gemeinnützigen Projekten. Das können Arbeiten in der örtlichen Feuerwache ebenso sein wie Einsätze in einer Küche oder das Retten von Lebensmitteln. Im Rahmen eines Praktikums konnte Matilda bereits Erfahrungen mit der Arbeit im Ahlumer Tierheim sammeln.

Die Dambeckerin blickt nunmehr mit Spannung auf den 30. August. Dann wird sie auf dem Kennenlern-Treffen ihre Mitreisenden sehen. Nach dem Vorbereitungswochenende vom 23. bis 25. September geht es vom 22. Oktober bis 4. November per Flieger in die Staaten. Nach der Rückkehr nach Deutschland gibt es für die Jugendlichen mit dem Empfang in der US-Botschaft in Berlin noch einen besonderen Höhepunkt.